Rühmann, Heinz

Heinz Rühmann (* 7. März 1902 in Essen; † 3. Oktober 1994 in Aufkirchen am Starnberger See) war ein deutscher Schauspieler und Regisseur. Seine Rolle in „Die Drei von der Tankstelle“ bedeutete 1930 den Durchbruch für Rühmann als Schauspieler. Unvergessen seine Rolle in „Die Feuerzangenbowle“.

Zitate von Heinz Rühmann

Ein Optimist ist ein Mensch, der alles halb so schlimm oder doppelt so gut findet.

Ein Pessimist ist ein Mensch, der sich über schlechte Erfahrungen freut, weil sie ihm recht geben!

Alle Frauen sind Meister des geflüsterten Wunschzettels.

Eines der besten Mittel gegen Arroganz ist Seekrankheit. Ein Mensch, der über die Reeling hängt, vergisst seine Allüren.

Keulen sind als Vernichtungswerkzeuge etwas aus der Mode. Aber das Schicksal bedient sich ihrer noch.

Wann verlässt ein Zuschauer schon einmal das Kino und wurde in seiner Seele angerührt?

Ich erschrecke bei dem Gedanken, wie weit die Unendlichkeit reicht und frage mich, was wohl hinter der Unendlichkeit kommt.

Man kann Humor nicht auftragen wie auf einem Servierteller. Der Ton macht die Musik – und der Resonanzboden muss das Herz sein.

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht.

Das Theater ist nun mal kein Schlaraffenland, in dem einem die gebratenen Tauben in den Mund fliegen.

Die Ehe ist im Leben auch eine Art Sicherheitsgurt: Unfallfolgen aller Art werden dadurch erheblich gemildert.

Die Zeit ist zu kostbar, um sie mit falschen Dingen zu verschwenden.

Ein Hobby ist ein Instrument, mit dem man Ärger weghobeln kann.

Glauben Sie keinem Schauspieler, der behauptet, er läse keine Kritiken!

Ich brech‘ die Herzen der stolzesten Frau’n
weil ich so stürmisch und so leidenschaftlich bin
mir braucht nur eine ins Auge zu schau’n
und schon isse hin. (von Rühmann gesungen: Ich brech‘ die Herzen der stolzesten Frau’n, im Film „Fünf Millionen suchen einen Erben“ aus dem Jahr 1938, der Text ist aber von Bruno Balz)

Ich glaube, je älter ich werde, an Schicksal, nicht an Zufälle.

Man ist glücklich verheiratet, wenn man lieber heimkommt als fortgeht.

Ehemänner, die sich freiwillig an der Abmagerungskur ihrer Frau beteiligen, gehen mit ihr wirklich durch dick und dünn.

Erst wenn ein Anzug abgetragen ist, beginnt seine Glanzzeit.

Schon manche Gesundheit ist dadurch ruiniert worden, dass man auf die der anderen getrunken hat.

Wenn jemand zu einem sagt, man sei nicht mehr der alte, dann meint er in Wirklichkeit, dass man nicht mehr der Jüngste ist.

Das Leben ist ein ständiges nehmen und geben zwischen uns Älteren und den nachfolgenden Generationen. Was war, wir neu durchs Weitergeben.

Erfüllte Wünsche bedeuten Stillstand. Solange wir leben, müssen wir unterwegs bleiben.

Humor ist Gemüt. Humor kann man nicht lernen. Darum ist er auch so selten.

Jeder Mensch hat gute Bekannte: die Witze seiner Freunde.

Lächeln ist das Kleingeld des Glücks.

Sorgen ertrinken nicht im Alkohol, sie können schwimmen.

Das ist der Vorteil im Alter: dass man alles weglassen, dass man sich so sehr in einen anderen Menschen hineinversetzen kann, dass es keiner besonderen Anstrengung zur Charakterisierung mehr bedarf.

Es kann so schön sein, alt zu werden, das Gefühl zu haben, das fast schon ein Glück ist, mehr von jenen Dingen zu wissen, an die man früher nicht einmal gedacht hat. Weil man angeblich keine Zeit hatte

Ich bin dem lieben Gott dankbar, dass er mich so alt werden ließ. In den letzten Jahren habe ich Dinge erlebt, die ich so noch nicht kannte.

Und noch zwei für Insider:

„Hiermit erkläre ich die Badesaison für eröffnet“ (aus: „Quax der Bruchpilot“)

und natürlich: Pfeiffer – mit 3 F (aus: „Die Feuerzangenbowle“)

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